Nacht der Lichter
Sa 21.11. | 20-21.30 Uhr
Taizé-Gebet mit Chor und Orchester der
Musikgruppe Cantico unter Leitung von Martin Schmidt
Die „Nacht der Lichter“ mit den typischen Gesängen aus Taizé enthält Lieder, Gebete, Lesungstexte und Fürbitten sowie ein Gebet am Kreuz und die Weitergabe des Kerzenlichts. Der offizielle Teil des Gebets klingt mit weiteren Liedern aus Taizé in meditativer Stimmung aus.
Was ist die "Nacht der Lichter"?
Die Gemeinschaft von Taizé im französischen Burgund bildet seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern. In dieser Tradition soll die „Nacht der Lichter“ auch in Dortmund Brücken bauen zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Generationen und Konfessionen.
Der Gründer der Gemeinschaft von Taizé, Frère Roger, hat mit seinen Glaubensbrüdern eine einfache Form von Gebet und Liedern initiiert. Sie soll möglichst viele nach Glauben oder den Sinn im Leben Suchende ansprechen. Besonders die eingängigen Lieder in den verschiedensten Sprachen, die oft wiederholt werden, berühren Jugendliche und helfen ihnen, in einer hektischen Welt zu sich selbst zu finden.
Frère Roger war es wichtig, dass die Jugendlichen ihre Erfahrungen mit dem einfachen Leben, die Gemeinschaft, die Stille und das Gebet in ihre Gemeinden und ihren Alltag tragen. Ostern war für ihn das prägendste Fest im Glauben. Die Botschaft der Auferstehung hat daher im Wochenrhythmus der Gebete in Taizé einen festen Platz eingebunden. Im Abendgebet am Samstag wird das Licht der Osterkerze in der ganzen Kirche verteilt. Jeder Mitbetende erhält eine kleine Kerze und kann so auch bildlich ein Hoffnungsfunke der frohen Botschaft sein. Nach dem Vorbild dieser Samstagsgebete richten Gläubige in ganz Europa jeweils jährlich im Herbst die „Nächte der Lichter“ in zahlreichen Kirchen aus.