Musik am Mittag

Konzerte
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Datum: Freitag, 1. März 2024 13:00 - 14:00

Veranstaltungsort: Ev. Stadtkirche Sankt Petri

Die Stadtkirche lädt zu einer musikalischen Mittagspause ein. Verschiedene Musiker aus der Region spielen auf unterschiedlichen Musikinstrumenten.
Eintritt frei, Spende erbeten

 

  • 12.1.2024     Hans-Joachim Heßler Nun kommt der Heiden Heiland
  • 19.1.2024   Thorsten Töpp (Gitarre)     Über den Kontrapunkt
  • 26.1.2024    Martin Brödemann (Orgel)  Feuerwerk und Morgenstern
  • 2.2.2024     Niclas Floer (Klavier) In Sonus Petri
  • 9.2.2024     Thorsten Töpp (Gitarre )   Porträts, Widmungen
  • 16.2.2024     Martin Brödemann (Orgel/Klavier   Zwischen den Zeiten
  • 23.2.2024     Martin Brödemann (Klavier)    Virtuose Raritäten am Klavier
  • 1.3.2024     Niclas Floer (Klavier) Abstieg zum Hades
  • 8.3.2024     Musik am Mittag - on tour  Anton Bruckner zum 200. Geburtstag und Charles Villiers Stanford zum 100. Todestag
    WDR Rundfunkchor |  Simon Halsey (Leitung)
    Musik am Mittag mit dem WDR Rundfunkchor. 
  • 15.3.2024     Hans-Joachim Heßler (Orgel)    Finis Terrae
  • 22.3.2024      Micha Schillings & Thorsten Töpp   (Gitarre) Die Welt auf 12 Saiten

 

 

22.12.2023    Martin Brödemann (Klavier) und Howard Cohen (Querflöte)    

Von Schubert bis Moscheles

Begeben sie sich mit Cohen und Brödemann auf eine Wanderung in alpine Welten: In Schuberts Arpeggione hört man Klänge aus den Bergen, destilliert zu ihrer feinsten und reinsten Form. Vergleichsweise unbekannt ist dagegen der Zeitgenosse Ignaz Moscheles und wird von den beiden Musikern in diesem Konzert wachgeküsst.

 

Krieg versus Vernunft
Cellovirtuose  Ludger  Schmidt  bringt  neben  ausgewählten  Sätzen  von  J.S.  Bach beeindruckende neue Werke mit
Zwei moderne Werke kommentieren die wachsende Unvernunft und Gewaltbereitschaft, die sich weltweit  ausbreitet.  Schmidts  eigenes  neues  Werk  „Totentanz“  konfrontiert  den  elegischen
Celloklang mit elektronischen Spuren. Hans-Joachim Heßlers „Diskurs über die Vernunft“ setzt den
Kantischen Vernunftbegriff den Auswüchsen unserer Zeit gegenüber. Im Kontrast dazu erklingen langsame Sätze voll poetischer Schönheit aus dem Cellowerk von Johann Sebastian Bach.


Variationen über „Nun komm der Heiden Heiland“
Ein Konzert für das neue Jahr
Mit Beginn des neuen Jahres ist die Weihnachtszeit noch nicht zu Ende. Noch heute stehen in den katholischen Kirchen die Krippen bis zum 2. Februar, dem Fest der „Darstellung des Herrn“. Im Kirchenjahr der Evangelischen Kirchen dauert die Epiphaniaszeit bis zum 5. Sonntag vor der Passionszeit.
So mag es nicht verwundern, dass Organist Dr. Hans-Joachim Heßler seine Variationen über „Nun komm  der  Heiden  Heiland“  in  den  Mittelpunkt  des  kommenden  Konzertes  stellen  wird.  In Reminiszenz an die weihnachtliche Tradition vom frühen Mittelalter bis heute führt Heßler den Choral „Veni redemptor gentium“ des Ambrosius von Mailand (339–397) über die Adaption Martin Luthers durch die Jahrhunderte: Er wird in den deutschen Tanz der Barockzeit, die „Allemande“, umgeformt und insgesamt neun Mal im Stile verschiedener Zeiten und Epochen variiert.

Über den Kontrapunkt
Gitarrist Thorsten Töpp präsentiert mehrstimmige Werke des 16. Jahrhunderts, kontrasiert mit modernen Stücken
„Die Idee dabei war die des Kontrapunkts. Einmal als musikalische Technik, mehrere selbstständige Stimmen gleichzeitig erklingen zu lassen. Außerdem als Kontrapunkt von alter und neuer Musik. Und schließlich als Kontrapunkt der Stile, Stimmungen und Atmosphären, denn die Musik des 16. Jahrhunderts war sehr vielfältig.“, so der Gitarrist. Ein farbiges Konzertprogramm, das Töpp wie immer kenntnisreich moderieren wird.

Feuerwerk und Morgenstern
Musikalische Wärme in der kalten Jahreszeit mit Organist Martin Brödemann
In seinem ersten Konzert im neuen Jahr bringt Martin Brödemann etwas Licht in die dunkle und kalte Jahreszeit: Mit Auszügen aus Händels Feuerwerksmusik zündet er ein verspätetes Feuerwerk zum neuen Jahr, und mit verschiedenen Variationen über den Morgenstern, in antikem ebenso wie modernem Gewand, bringt er die Orgel musikalisch zum Leuchten.

In Sonus Petri
Werke Johann Sebastian Bachs treffen auf Jazz und Moderne
Niclas Floer setzt sich mit den berühmtesten Werken Johann Sebastian Bachs auseinander und nimmt diese zum Ausgang seiner eigenen Kompositionen. So erklingen beispielsweise Metamorphosen über „Herz und Mund und Tat und Leben“, welche diese durch Formveränderungen, Gestaltwechsel und Umbildungen in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Niclas Floer hat zudem eigens für die besondere Akustik alter Kirchen ein neues Stück namens „In Sonus Petri“ komponiert.

Portraits, Widmungen
Thorsten Töpp spielt vielgestaltige Gitarrenmusik
Im Zentrum des Konzerts mit dem Gitarrenvirutosen Thorsten Töpp stehen musikalische Portraits in unterschiedlicher Form und Farbe, Assoziationen an Kunst- und Kulturgeschichte werden wach. Töpp spannt dabei den Bogen von der Renaissance über Debussy bis in die Gegenwart. Ein abwechslungsreiches Konzert, das durch die geheimen Ecken der Musikgeschichte führt, wie immer unterhaltsam und pointiert moderiert von Töpp.

Zwischen den Zeiten
Organist und Pianist Martin Brödemann mit Musik der Jahrhunderte
Zwischen Winter und Frühling, zwischen Barock und Moderne, zwischen Orgel- und Klaviermusik wechselt dieses Programm. Frühbarocke Musik aus den Messen von Francois Couperin und eigene zeitgenössische  Stücke  von  Martin  Brödemann  bilden  den  Rahmen,  zwischen  dem  sich  das Programm spannt.

Virtuose Raritäten am Klavier
mit Martin Brödemann am Flügel
In diesem Programm setzt Pianist Martin Brödemann den Schwerpunkt auf selten gespielte Werke virtuoser Klaviermusik: Mit dem Allegro de Concierto begründete Enrique Granados seinen Ruf als Komponist.  Das  Konservatorium  in  Madrid  schrieb  1903  einen  Wettbewerb  für  ein  virtuoses Konzertstück aus. Obwohl 24 teilweise bemerkenswerte Einreichung von so namhaften Kollegen wie De Falla vorlagen, wurde das Werk von Granados einstimmig zum Sieg gekürt und ist noch heute ein Glanzstück brillianter und virtuoser spanischer Klaviermusik. Bearbeitungen von Strauss- Liedern  durch  den  genialen  Pianisten  Walter  Gieseking,  wie  das  ebenfalls  äußerst  virtuose "Ständchen" stehen ebenfalls auf dem Programm.

Abstieg in den Hades
Eine Reise durch die Unterwelt mit Pianist Niclas Floer
Orpheus bot der Unterwelt die Stirn, um seine geliebte Eurydike zu retten. Herkules stieg hinab, um den Höllenhund Kerberos zu bezwingen. Und nach seiner Kreuzigung betrat Jesus das Reich der Toten, um die Seelen der Gerechten seit Adam zu befreien. Pianist Niclas Floer hat sich von diesen und anderen Mythen und religiösen Erzählungen inspirieren lassen, und hat für seine eigene, musikalische Reise durch die Unterwelt neue Kompositionen mitgebracht.

Judas Largo
Cellovirtuose Ludger Schmidt mit Barockem und Biblischem
Judas, eine Person im Neuen Testament, die im Allgemeinen für Verrat steht. Aber ist es nicht gerade seinem Verbrechen zu verdanken, dass Jesus sein Heilswerk am Kreuz überhaupt erfüllen konnte? Basiert nicht die christliche Hoffnung letztlich auf seinem Verrat? Ist nicht gerade durch den Verbrecher der göttliche Plan umgesetzt worden: die Erlösung der Menschheit durch das Opfer des Sohnes? Diese Frage an Hand des Textes: Die Verteidigungsrede des Judas Ischariot von Walter Jens animierte und inspirierte Ludger Schmidt zu seiner klangatmosphärischen Komposition: `Judas`. Kontrastiert wird sie von Werken von Corelli, Vivaldi und Bach.

Finis Terrae: „Sie sahen das Ende der Welt“
Von der Kathedrale Granadas zur Kathedrale Notre Dame und zurück mit Organist Dr.
Hans-Joachim Heßler
Auf Anweisung Karls des Großen wurde die Kirchenmusik vereinfacht. Sie sollte überall in seinem riesigen Reich erkennbar gleich klingen. Diese Vereinfachung führte schließlich dazu, dass Musiker wie Leonin und Perotin sich Gedanken machten, wie diese nun allgemein übliche Musik interessanter gestaltet werden könnte. So entstand der Kontrapunkt und die europäische Mehrstimmigkeit, auf deren Entwicklung Notre Dame maßgeblichen Einfluss hatte.
Eine ähnliche Bedeutung für die Musik Europas hatte auch das spanische Andalusien. In einer Verschmelzung des Chorals „O Haupt voll Blut und Wunden“ mit dem andalusischen Flamenco wird das nahe Osterfest mit Leid, Tod und Auferstehung thematisiert. Die leidenschaftlichen Rhythmen des Flamenco tragen diesen Teil des Programms, das einen gedanklichen Bogen vom Anbeginn der Zeit bis zur Transzendenz des Todes zieht und eine musikalische Verbindung zwischen Leid und Leidenschaft knüpft.

Die Welt auf 12 Saiten
Der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft: Ruhrgebiet, frühe 1980er.
Die beiden Gitarristen Micha Schillings und Thorsten Töpp begannen als Teenager in ihrer Heimatstadt Oberhausen gemeinsam zu musizieren. Ihre Interessen umfassten freie Improvisation und Neue Konzertmusik. Nach zahlreichen Begegnungen mit Musikern der Ruhr-Metropole ging Schillings zunächst nach West-Berlin, in den 90ern für einige Jahre nach Paris. Die beiden verloren sich aus den Augen. Im Oktober 2021 begegneten sie sich in Bochum wieder und nahmen ihre Duo- Arbeit nach fast 35 Jahren wieder auf. Ihr zugleich luftiges wie ungemein dichtes Zusammenspiel fasziniert durch zahlreiche Anspielungen, in denen große Vorbilder wie Ralph Towner, John Abercrombie, aber auch minimal music, Soundscapes und komplexe Loops aufblitzen. Eine besondere Spannung bezieht ihre Musik aus der Kombination von klassischer und elektrischer Gitarre. Inzwischen tieferfahren bringen die beiden Saitenkünstler diese heiklen Klangwelten zusammen.

 

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Adresse
Petrikirche, 1, Petrikirchhof, Mitte, Innenstadt West, Dortmund, Nordrhein-Westfalen, 44137, Deutschland

 

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Alle Daten


Veranstaltung: Von Freitag, 4. August 2023 13:00 bis Freitag, 22. März 2024 14:00
Freitag

Ev. Stadtkirche Sankt Petri

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